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Hifi

Teil 1: Radio

In meinem Expression war das Bose System verbaut, aber da ich damit aber sehr unzufrieden war, flog als erstes das Radio raus. Lautsprecher und Endstufe werden in einem zweiten Schritt ersetzt. Mit anderen Worten, momentan Läuft eine neue Headunit mit den original Lautsprechern und der digitalen Endstufe aus dem Bose System.

Verwendete Teile:

Doppel-DIN Einbaurahmen (TeileNr. N121-55-210B)
Mazda Adapterstecker auf DIN (TeileNr. 4100-78-352)
Pioneer DEH-P70BT (Headunit)
Pioneer CD-IB100 (Ipod-Adapter)

Am besten teile ich das ganze mal in zwei Teile auf:

1. Einbau

Der Einbau geht relativ leicht, wenn man weiß wie. Leder wusste ich nicht wie und musste selber suchen. Eine erste Hilfe ist diese Anleitung: http://www.geckotek.net/Instructions.pdf Sie reicht allerdings nur als Hilfe, einige Fragen blieben offen.

Als erstes werden die beiden Seitenteile entfernt, indem man sie vorsichtig an der oberen Kante mit einem Schraubendreher in Richtung Fahrzeugheck heraushebelt. Sie sehen von innen so aus:



Jetzt kommt man an die beiden Schrauben, mit denen das Radio seitlich festgeschraubt ist. Diese entfernen. Danach muss die Abdeckung unter dem Lenkrad entfernt werden. Diese ist nur geklammert und kann leicht herausgezogen werden. Von hier aus kommt man mit einer Knarre mit Verlängerung an die 3. Schraube (M10) mit der das Radio festgeschraubt ist. Diese ist relativ schlecht zu erreichen, da sie hinter dem Träger der Mittelkonsole sitzt.



Jetzt kann das Radio mitsamt der Frontblende herausgezogen werden. Zum anschließen des neuen Radios braucht man den üblichen Mazda Adapterstecker (TeileNr. 4100-78-352). ACHTUNG, folgendes gilt NUR für das Bose System! Zu dem Bose System gehört ein digitaler Verstärker. Damit dieser genutzt werden kann, muss der Stecker geändert werden, denn der Verstärker wird nicht, wie sonst üblich über das Signal für die elektrische Antenne eingeschaltet, sondern hat einen eigenen Pin. Da der NC aber keine elektrische Antenne hat, kann dieser Pin verwendet werden und muss, wie auf dem Bild gezeigt, um einen Steckplatz nach rechts versetzt werden.



Jetzt kann der Doppel-DIN Einbaurahmen (TeileNr. N121-55-210B) eingesetzt und das Radio eingebaut werden. Das obere Fach kann mit einer Blende oder Fach aus dem Zubehör verschlossen werden.




2. Radio

So, hier noch eine kleines Review über die neue Headunit. Verbaut wurde das Pioneer DEH-P70BT zusammen mit dem Ipod-Adapter CD-IB100.
Also für mich stellte die Kombination, abgesehen von der fehlenden Navigation, das absolute Optimum dar, aber fangen wir mal mit dem Radio an. Das Radio ist von der Ausstattung her mit der alten 7000er Baureihe von Pioneer vergleichbar, hat aber zusätzlich noch Bluetooth mit angebaut, damit das Radio als Freisprecheinrichtung genutzt werden kann. Im Vergleich zu den separaten Freisprecheinrichtungen hat das folgende Vorteile: Ein kleiner Vorteil ist, dass kein zusätzliches Gerät verbaut werden muss und der Ton läuft über die normalen Lautsprecher. Der wirklich Vorteil ist aber, dass das Display vom Radio genutzt werden kann. Bei kommenden Anrufen wird der Name oder die Nummer des Anrufers auf dem Display angezeigt. Das Radio hat ein Telefonbuch, von dem aus angerufen werden kann, oder man kann auch direkt eine Nummer am Radio eingeben und diese anrufen. Je nach Handy wird auch die Empfangsstärke und der Batteriestand des Handys auf dem Display angezeigt. Eine Sache die mir nicht besonders gefällt, ist dass die Telefonbucheinträge alle einzeln zum Radio übertragen werden müssen. Dies liegt aber nicht am Radio, sondern an meinem Handy (Nokia 6600). Dies muss aber nur einmal gemacht werden und ist damit zu verkraften. Ansonsten ist dieses Radio eine echte Alternative zu einem fest eingebautem Autotelefon und bietet deutlich mehr als die üblichen Bluetooth Freisprecheinrichtungen. Ich bin wirklich total begeistert. Ansonsten bietet das Radio alle von Pioneer bekannten Features, sodass der Klang im Auto perfekt abgestimmt werden kann. Die Steuerung erfolgt nun über einen zentralen Knopf zum Drehen, Kippen und Drücken. Ist zwar anfangs etwas gewöhnungsbedürftig und fühlt sich nicht so robust an wie die alten Knöpfe von Pioneer, aber wenn man sich dran gewöhnt hat, funktioniert die Bedienung sehr gut.

Da ich mir auch gerade einen Ipod (Video 30GB) gekauft habe, habe ich mir direkt auch den passenden Ipod Adapter von Pioneer dazu bestellt. Ich hatte viel im Internet darüber gelesen und es tauchte immer wieder auf, dass dieser sehr langsam mit dem Ipod zusammenarbeiten würde und damit fast unbrauchbar wäre. Allerdings bezog sich dies immer auf Radios der älteren Generation. Ich war mir daher nicht sicher, ob ich ihn wirklich kaufen sollte. Allerdings ist das DEH-P70BT speziell für den Adapter ausgelegt und deshalb habe ich ihn dann doch gekauft. Erfreulicherweise wurde ich auch nicht enttäuscht und das System arbeitet wirklich sehr gut. Die Steuerung arbeitet sehr schnell und ermöglicht eine gute Navigation durch die Titel. Wie auch bei MP3 üblich können alle Songinformationen angezeigt werden. Insgesamt ein sehr überzeugender Auftritt.

Zusammenfassend bin ich von dem neuen System wirklich sehr begeistert. Es bietet mir eine sehr komfortable Möglichkeit im Auto zu Telefonieren und auf eine große Musiksammlung zuzugreifen. Auch wenn ich ja momentan weiter die Serienlautsprecher und Endstufe des Bose Systems verwende, hat sich der Klang trotzdem leicht verbessert. Ich werde allerdings auch hier im Frühjahr noch mal Aufrüsten.

Edit:

Ein Nachtrag zum Radio, ich habe mittlerweile das Radio gegen das Pioneer DEH-P85BT getauscht. Der Ipod Adapter ist jetzt im Radio integriert und es muss nur noch das Anschlusskabel CD-I200 gekauft werden. Der Grund für den Austausch liegt in der Steuerung des Ipods. Grundsätzlich funktionierte die Steuerung mit dem alten Radio zwar problemlos, aber wenn der Idop recht voll ist, wurde die Navigation durch die Playlisten recht mühselig, da man sich durch jede Liste einzeln durchklicken musste. Das neue Radio bietet hier einen eindeutigen Vorteil da es die Ipod Direktsteuerung hat. Hierbei wird eine Liste der Playlisten/Interpreten/Alben/Titel angezeigt durch die man mittels drehen hindurch gehen kann und dann mit drücken das Gewählte bestätigt. Dies funktioniert in der Praxis deutlich besser. Die gleiche Methode wird jetzt auch auf das Telefonbuch angewendet, sodass man auch sehr zügig auswählen kann, wenn man seine ganzen Kontakte, und nicht nur die häufig Verwendeten, ins Telefonbuch übertragen hat. Hilfreich ist hierbei die Vorauswahl per Anfangsbuchstaben. Insgesamt unterscheidet sich das Radio nur wenig vom 70BT, ist in der Navigation aber deutlich ausgereifter und damit schneller und einfacher zu bedienen.
Ich nutze es zwar nicht, aber für einige ist es vielleicht interessant, dass jetzt auch das A2DP Bluetooth Protokoll unterstützt wird, wodurch auch Musik in Stereoqualität vom Handy auf das Radio übertragen und bedient werden kann. Letzter Hinweis, Apple hat beim Ipod Generation 6 (Ipod Classic) das Bedienprotokoll geändert. Dadurch kann die Steuerung des Ipods nicht garantiert werden. Ich habe einen Ipod Classic mit der Firmware V1.1.2 an meinem Radio getestet und dieser wurde in vollem Umfang unterstützt. Es scheint also so, als könnte man den Wechsel auf die neue Generation wagen.

Edit 2:

So, gerade hab ich den Pioneer Lenkradfernbedieungsadapter eingebaut.
Funktioniert einwandfrei und es lassen sich folgende Funktionen bedienen:
Source (On/Off); Mute (Band); Volume; Freqenz/CD Track (Present/Disk)
(Angaben in Klammer bei länger als 1 Sekunde drücken)
Geliefert wird ein kompletter Adapterstecker von Mazda auf DIN, also eigentlich plug'n'play. Da ich bei mir den alten Adapterstecker schon so stark modifiziert hatte, habe ich die Steuerung aus dem neuen Adapter ausgebaut und in den Alten gebaut, aber das wird für die Meisten hier nicht interessant sein.
Wer auch so einen Adapter bestellen möchte, die PartNr. ist CA-R-PI.136. Auf der deutschen Pioneer Seite ist er noch nicht gelistet, aber auf der schweizer Pioneer Seite.
Ihr solltet also euren Händler gezielt darauf ansprechen.

 

Teil 2: Boxen und Endstufe

Verwendete Teile:

- Exact Audio HighComp 180 Pro (M18W 18 cm Free Air Tief-Mitteltöner mit ScanSpeak D2904 Kalottenhochtöner mit Gewebemembran)
- Steg QM120.2x
- BOA 1 Farad Powercap mit LED Anzeige
- Chinchkabel, LS-Silberkabel, Stromkabel (16mm²) mit Sicherung (60A)
- Ondoline Reparaturband 10cm

Einbau:

Da der NC in den Türen auch ein 2-Wege Komposystem hat, lässt sich das Exact System gut anstelle der Serienlautsprecher verbauen. Die Türverkleidung ist mit drei Schrauben verschraubt und der Rest ist geklammert. Die drei Schrauben befinden sich im Cupholder, hinter dem Türöffner und am oberen Ende des Türgriffes. Die Schraube am Türgriff ist mit einer Abdeckung verdeckt, die sich einfach mit einem Schraubendreher heraushebeln lässt. Die Abdeckung am Türgriff bekommt man nicht so einfach ab, da hier die Gefahr besteht, dass diese bricht. Am besten bekommt man sie ab, wenn man auf der in Fahrtrichtung vorderen Seite, von unten, einen dünnen Schraubendreher unter die Abdeckung schiebt, sie leicht nach vorne hebelt und sie dann rechtwinklig zur Tür ins Fahrzeuginnere abzieht.



Der Rest der Verkleidung ist geklammert und muss dann nur noch vorsichtig abgezogen werden. (Die Klammern sind bei mir teilweise kaputt gegangen. Fast alle sind im Blech stecken geblieben und ein Teil des Kopfes mit dem sie in die Türverkleidung gesteckt werden ist abgebrochen. Bis auf zwei konnte ich aber alle wieder einsetzen und die Verkleidung hält auch wieder richtig. Vielleicht geht das Ganze bei höheren Außentemperaturen etwas besser, oder Ihr kauft euch beim Freundlichen direkt mal ein paar auf Vorrat.) Bei mir saß die Verkleidung noch sehr fest, deshalb habe ich erst die Dichtung um die Verkleidung herum gelöst und konnte dann gut unter die Abdeckung greifen und diese abziehen. Um die Verkleidung dann noch ganz abzubekommen muss jetzt noch das Kabel vom Hochtöner, auf der Fahrerseite das Kabel der Spiegelverstellung und die zwei Seilzüge am Türöffner ausgehängt werden. Danach ist der Blick frei auf den herrlichen Tieftöner des Bose-Systems.



Angenehm ist beim NC, dass es nicht mehr diese Folie zum abdichten der Tür gibt, sondern ein Aggregateträger verwendet wird, an dem alle Kabel und die Lautsprecher befestigt sind.



Der Tieftöner lässt sich jetzt einfach herausschrauben. Um den Aggregateträger ab zu bekommen, müssen nun 12 (?) Sechskantschrauben (10er Schlüsselweite), sowie eine Kreuzschlitzschraube und diverse Kabel gelöst werden. Es lassen sich aber nicht alle Kabel lösen, da man sonst den Kabelbaum vom Träger abschneiden müsste. Dies ist aber auch nicht nötig, denn man kommt auch so gut an das Innere der Tür.



Der nächste Schritt ist nun das Dämmen der Tür. Ich habe dazu das Ondoline Reparaturband in 10cm Breite genommen, dass sich auch beim NA und NB gut bewährt hat. Erfreulicherweise, ist beim NC nicht ganz so viel zu dämmen wie in den alten Modellen. Ich bin daher mit 1,5 Rollen à 10m ausgekommen. Gedämmt wurde das innere des Türblechs (dazu den Halter mit dem gelben Styroporblock abschrauben), die Türkleidung und der Aggregateträger im Bereich des Lautsprechers. Es reicht, eine Schicht Onduline aufzubringen, nur direkt hinter dem Lautsprecher habe ich eine doppelte Schicht geklebt.



Als nächstes können die Lautsprecher eingebaut werden. Die Serienhochtöner werden einfach gegen die neuen Hochtöner in der Türverkleidung getauscht. Zum befestigen nimmt man am besten Lochband, so kann man die Hochtöner auch gut ausrichten. Bei den Tieftönern ist die Sachen nicht mehr so einfach. Die Verbauten Tieftöner des Bose-Systems sind größer als die 18cm TT von Exact. Deshalb muss ein Adapterring gefertigt werden. Zur Info, es sollte ausreicht Platz da sein um auch ein 20er TT unterzubringen. Da direkt hinter der Öffnung des TT auch die Schiene des Fensters entlang läuft, und der Magnet des TT an diese anstoßen würde, ist es notwendig den TT auch weiter aus der Türe heraus zu bekommen. Da wir uns nicht ganz sicher waren, wie viel Platz wir bis zur Türverkleidung haben, haben wir uns deshalb dazu entschlossen, einen 1cm dicken Ring aus MDF von innen zu verschrauben, um die nötige Stabilität zu bekommen und darauf noch einen 4mm Ring zu setzen um mit der Tiefe hinzukommen. Das Ganze passt ganz gut, aber ich habe jetzt auch gehört, dass wohl auch ein 16mm MDF Ring von vorne aufgeschraubt passt.





Nun müssen die Adapterringe noch mit Acryl abgedichtet werden und dann können die TT eingesetzt werden.
Nachdem die Lautsprecher eingebaut sind, muss noch ein Platz für die Weichen gefunden werden. Ich habe sie direkt neben die Aufnahme der Schraube aus dem Cupholder auf den Aggregateträger geschraubt. Auf der Beifahrerseite hat das sehr gut gepasst, aber leider habe ich erst später gemerkt, dass es auf der Fahrerseite etwas enger ist. Dort sitzt nämlich das Kabel für die Spiegelverstellung. Ich habe deshalb auf der Fahrerseite den Deckel der Weiche weggelassen, dann passt es.



Als letztes muss jetzt noch das Kabel vom Innenraum in die Tür verlegt werden. Leider habe ich dafür keine schöne Lösung gefunden, denn im Gegensatz zum NB hat der NC keine einzige Öffnung durch die man das Kabel legen kann. Auch der Schlauch durch den die anderen Leitungen in die Tür laufen ist nicht zu gebrauchen, da er vollkommen unzugänglich ist und direkt in der Wand auch noch ein Stecker sitzt den man durchbohren müsste. Von daher habe ich mich dazu entschlossen, die Kabel nicht in die Tür, sondern einfach nur hinter die Türverkleidung zu legen. Es ist wohl auch möglich sie unter der Türdichtung durch raus und dann in den Schlauch hineinzulegen, aber ich wollte das Kabel nur ungern mit der Tür abknicken. Ich hab mich deshalb für diese nicht ganz so schöne Lösung entschieden.



So, nachdem die Türen fertig sind, widmen wir uns nun der Endstufe. Die Endstufe soll hinter die Rückwand unter den Verdeckkasten. Um die Rückwand raus zu bekommen muss als erstes die Mittelkonsole raus. Hierzu muss der Schaltknauf ab und die Abdeckungen vorne, hinten und im Cupholder entfernt werden. Alle Abdeckungen werden noch oben herausgehebelt. Ich habe festgestellt, dass das ideal mit einem Taschenmesser geht, denn es ist dünn, stabil und erzeugt so keine hässlichen Druckstellen im Kunststoff. (Dummerweise hatte ich keins zu Hand. ) Alle Abdeckungen werden senkrecht nach oben herausgenommen. Danach können die fünf markierten Schrauben entfernt werden.



Die Mittelkonsole kann jetzt hinten angehoben werden und der Stecker der Fensterheber herausgezogen werden. Dann die Mittelkonsole weiter nach vorne kippen und den Sack über den Handbremsgriff ziehen. Jetzt ist nur noch vordere Teil der Konsole eingeharkt. Diesen nach oben ziehen und die Mittelkonsole ist raus.
Weiter geht es mit der Rückwand. Hierzu als erstes das Windschott und die vordere Abdeckung der Überrollbügel entfernen. Beides ist nur geklammert. Das Windschott wird noch oben herausgezogen und die Abdeckungen nach vorne (am besten unten den Schraubendreher ansetzen) herausgehebelt.





Danach werden die Abdeckungen an den Anschnallgurten gelöst. Diese sind vorne mit einem Spreizstift gesichert und der Rest ist wieder geklammert. Jetzt kann die Verkleidung an der Tür abgenommen werden. Auch hier sind vorher zwei (oder drei) Spreizstifte zu entfernen und dann kann sie abgezogen werden. Hierbei löst sich auch direkt die Einstiegsleiste, die auch nur geklammert ist.



Damit ist die Rückwand von allen angrenzenden Teilen befreit. Jetzt müssen noch unten rechts und links jeweils drei Spreizstifte herausgezogen werden und der Griff der Verdeckentriegelung nach unten abgezogen werden. Der Rest ist wieder nur geklammert und die Rückwand kann nach vorne herausgezogen werden.
Nachdem die Rückwand draußen ist, kann es jetzt ans Verlegen der Kabel gehen. In der Mittelkonsole ist erfreulich viel Platz, da kann man sehr gut die Chinch- und Lautsprecherkabel durchlegen. Das Stromkabel hab ich an der Fußleiste auf der Beifahrerseite nach hinten geführt. Hier gibt es auch Klammern vom Kabelbaum, an denen man das Kabel befestigen kann. Problematisch ist es durch die Spritzwand in den Motorraum zu kommen. Im Motorraum auf der Beifahrerseite befinden sich zwei Bohrungen, die von innen nur zugeklebt sind. Durch diese gelangt man in den Fußraum.



Ich habe durch das rechte Loch das Stromkabel (16mm²) und durch das linke den Sensor der Außentemperaturanzeige gezogen. Zum Abdichten habe ich die Durchführungstülle 8 x 14 x 18 x 1 (Best-Nr. 526959-13) von Conrad genommen. Die linke Bohrung ist ein Langloch. Diese hab ich mit einer Dichtung (gibt es reichlich im Bereich des Kofferraums) aus einer NB Schrottkarosse geschlossen.
Um jetzt das Kabel in den Fußraum zu bekommen, nimmt man rechts die Verkleidung ab und kann dann den Teppich wegklappen. Darunter befindet sich eine große schwarze Fußstütze.



Die Fußstütze ist nur an zwei Gewindestangen eingerastet und kann einfach herausgezogen werden. Dann kann das Kabel vom Motorraum aus rein geschoben werden und kommt dann unter der weißen Dämmung raus. Es ist etwas fummelig und vor allem kommt das Kabel viel weiter von rechts, als man von innen erwartet.





Damit ist das Kabel verlegt und die Endstufe und der Cap können eingebaut werden. Das Anschließen der Endstufe beschriebe ich nicht, denn da gibt es nichts Besonderes zu beschreiben. Einzig vielleicht, in der Mittelkonsole gibt es einen Massepunkt der recht günstig liegt.



Endstufe und Cap hab ich auf eine 4mm Sperrholzplatte geschraubt und diese dann unter dem Boden des Verdeckkastens untergebracht und mit Heißkleber befestigt. Es ist zwar etwas eng hier, aber es hat gerade so gepasst und das Verdeck lässt sich noch ganz normal öffnen und schließen. Sollte es mit einer anderen Endstufe eng werden, kann man noch die sehr dicke Dämmmatte raus nehmen.



So, jetzt noch alles wieder zusammenbauen und fertig.


Zum Klang des HighComp 180 Pro und der Steg Endstufe wurde im Forum ja schon einiges geschrieben. Auch im NC klingt es sehr gut, wobei auch hier noch ein schöner Sub die Sache abrunden würde. Auch wenn ich relativ wenig Onduline verwendet habe, ist trotzdem kein Klappern oder Dröhnen zu hören. Insgesamt bin ich mit der Anlage jetzt sehr zufrieden. Auch wenn jemand nicht ganz so viel Geld für die Komponenten ausgeben will, denke ich, kann man für die 800 Euro, die das Bose System kostet, etwas deutlich besseres bekommen als das Bose.

Zum Schluss möchte ich mich noch mal ganz herzlich bei Dimi bedanken, der eigentlich zum Feiern zu mir gekommen ist und mir dann den ganzen Tag geholfen hat. Und natürlich auch bei Steffen der mir seine Garage zur Verfügung gestellt hat.

Viel Spass beim nachbauen.